Mittwoch, November 01, 2006

 
Was bisher geschah: Teil I (09.-15.10.)

nun bin ich schon drei Wochen im Rückstand, also mal los:
In der Woche nach meinem Ausflug nach Monachil hatte ich Mittwoch den Einstufungstest für den, kostenlosen, Erasmus Sprachkurs, bei dem man, Gerüchten zu folge nicht zu schlecht aber auch nicht zu gut sein durfte. Es hätt ja auch alles nichts genützt, also bin ich unvorbereitet (man soll ja auch ein reales Bild erhalten) hin. Zu schlecht fand ich mich nicht und als ich bei der Hälfte der Grammatikfragen angelangt war wusste ich auch, dass ich vorsätzlich keine Fehler einbauen muss um nicht zu gut zu werden. Überraschenderweise stellte sich heraus, dass ich gleich in das zweihöchste Niveau eingestuft wurde, was ich mittlerweile aber auch für gerechtfertigt halte, da ich den Großteil der dort besprochenen Grammatik kenne, aber mir das Sprechen noch schwer fällt, was auch am mangelden Vokabelwissen liegt. So hab ich jetzt zwei Mal die Woche je drei Studen diesen Kurs, wobei noch vier Stunden des privaten Sprachkurses dazukommen. Also wenn's dann nichts wird...

Donnerstag war Feiertag und ein paar Freunde (2) und ich haben Mittwochabend entschieden, dass wir den Brückentag nutzen um nach Sevilla zu fahren. Zugkarten hatten wir schon besorgt nur ein Quartier fehlte uns Donnerstag früh noch, so dass wir uns im Internetcafé getroffen haben um eins zu suchen, was sich so spontan als ziemlich schwer heraus stellte.
Aber über zich Ecken kannte einer meiner Mitstreiter, die Exfreundin eines Freundes und hat auch irgendwie noch ihre Nummer rausgekriegt, woraufhin wir bei ihr anriefen, ob nicht vier Fremde (es kam noch ein Franzose mit) am gleichen Abend bei ihr übernachten könnten....
Sowas klappt aber auch nur hier. ;-)
Am Abend sind wir dann also mit ihr und ihren Freundinnen noch was trinken gegangen, wobei wir leider die Tapas extra bezahlen mussten.
Am nächsten Tag haben wir uns aufgemacht die Stadt zu besichtigen und nebenbei ein Hostal für die nächste Nacht zu suchen. Sevilla ist eine wirklich schöne Stadt, die im Gegensatz zu Granada auch über Parks und einen Fluss verfügt. Die Häuser sind kleiner, älter und die Straßen gemütlicher und verwinkelter. Vom Stadtbild find ich daher Sevilla schöner, aber in Granada ist dann doch mehr los und es ist auch nicht so weitläufig wie die Hauptstadt Andalusiens. Am Plaza de Toros haben wir uns das Stierkampfmuseum angesehen und danach sind wir noch weiter zum wunderschönen Plaza España.
Abends haben wir dann leider ohne Führung versucht das Nachtleben anzusehen, aber da in Spanien vor zwei Uhr nachts rein gar nichts geht, haben dann meine Begleiter und schlussendlich auch ich schlapp gemacht und sind ins Bett.
Für Samstag stand dann noch die Kathedrale auf dem Programm, die, wie mir scheint, nicht eine große Kirche ist, sondern mindesten 10 Altäre besitzt. Ein bisschen übertrieben, aber eindrucksvoll. Auf den Turm, der auch einen Namen hat, den ich leider vergessen habe (ich glaube: grijalda???) kann man auch hoch, von wo aus man einen tollen Blick über die Stadt hat.
Gleich nebenan liegt ein echtes Muss: die Jadines (Gärten) de Alcazar. Für Studenten kostenlos, kann man hier im Maurischen Flair und unter Wasserfällen entspannen. In diesem Moment war ich schon ein bisschen neidisch auf die Sevillianer.
Abends fuhr unser Bus dann wieder Richtung Heimat.

Comments: Kommentar veröffentlichen



<< Home

This page is powered by Blogger. Isn't yours?